Dieser Text wurde erstmals vor 10 Jahren in diesem Blog veröffentlich. Endlich ist jetzt Zeit, ihn zu wiederholen. Das Thema ist nicht weniger aktuell geworden.

„Wo ist die Zeit geblieben?“ und „Die Zeit verrinnt immer schneller“ oder „Im Alter vergeht die Zeit immer schneller“. Das sind oft gesagte und oft gehörte Sätze – formuliert angesichts der Endlichkeit allen irdischen Seins. Das ist allen klar. Irgendwann ist’s zu Ende. Finis. Keine Ausnahmen. Und doch scheint es da versteckte Hoffnungen zu geben, dass es womöglich noch etwas weiter gehen könnte. Und damit ist die erste Dynamik markiert. Wenn das so ist, dann, ja dann geht es darum, bis zu diesem vorhersagbaren Ende noch möglichst viel unterzubringen – und zwar unabhängig davon, was danach im „Jenseits“ der Zeit noch sein könnte. Deshalb rennen wir zur Vorsorge und halten uns gesund. Ziemlich extrem selbstoptimiert aktuell, Anti Aging für Fortgeschrittene, streng die eigene „Longvity“ im stieren Blick, der auf den Gesundheits- und Fitnesstracker gerichtet ist. 200 Jahre alt werden – das müsste doch gehen. Die Ergebnisse von diesem und jenen sind verhältnismäßig bescheiden, auch wenn die Lebenserwartung deutlich gestiegen ist. Aber bitte! Angesichts der unendlichen Ewigkeit ist die Steigerung des zu erwartenden Alters pillepalle. Mal abgesehen davon, dass es sich um einen Durchschnittswert handelt, der die Hoffnung nährt, mehr Zeit zur Verfügung zu haben, um das Erleben des Lebens auszudehnen. Falls Mann und Frau nicht im nächsten Moment Opfer eines Meteoritentreffers oder ähnlich lebensverkürzenden Ungemachs werden. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit für einen 80-Jährigen, 100 Jahre alt zu werden, in Deutschland seit 1950 um das 20fache gestiegen. In Mitteleuropa ist die durchschnittliche Lebenserwartung seit 1840 etwa um 40 Jahre gewachsen (Wikipedia). Lag sie in den 1960-er Jahren bei knapp 70 Jahren, so liegt sie heutzutage irgendwo um die 80. Aber bitte, was ist denn das im Verhältnis? Und im Verhältnis zu was? Zur Ewigkeit, zur Unendlichkeit? Zum immerwährenden Paradies? In diese Richtung geht wohl die Sehnsucht, der Endlichkeit zu entkommen. Mancher glaubt auch diesbezüglich an die Macht des Geldes, lässt Erbgut und sich selbst einfrieren für eine Zeit nach der Endlichkeit. Tech-Milliardär Elon Musk träumt von allerlei, einschließlich des Stoppens und der Umkehr des Alterns, hält es gar – in einem Fokus-Beitrag so zitiert – für „ein sehr gut lösbares Problem“[1]. Unsterblichkeit ist sein Fokus. Andere spielen eine Nummer kleiner und streben eine Verlängerung der „Healthspan“ an. Da geht es also um eine Grenzverschiebung: möglichst lange leben und die Endlichkeit noch etwas aufschieben. Und damit nichts verloren geht von der eigenen, auch so wertvollen Existenz, legen wir im Netz ein paar Sicherungskopien von uns selbst an und ab. Jedenfalls die haben mehr Aussicht auf Unendlichkeit.

Die Geschichte ist eine unendliche, das Schicksal aller, die sie sich erzählen, ist dagegen wie auch immer wann auch immer endlich. Tendenziell führt das dazu, nach einem möglichst „guten“, sprich meist, einem möglichst „erfüllten“ Leben zu streben. Zwischen der Vergangenheit des Paradieses, in das es nach der Vertreibung keine Rückkehroption mehr gibt, und dem doch eher unklaren, nichtsdestoweniger erhofften Reich Gottes, das aber ungünstigstenfalls auch in der Hölle enden kann, liegen die Gegenwarten, die es zu nutzen und mit Erlebenswertem zu füllen gilt. Diese Befüllungsakte unserer Gegenwarts-Zeiten unterliegen den Dynamiken der Beschleunigung, der Zeitverdichtung und der Vergleichzeitigung. Kurzformel: Immer mehr immer schneller in immer kürzen Zeitabschnitten – und das gleichzeitig. Das soll das Gefühl auslösen, etwas aus seinem Leben gemacht zu haben, die eigene Zeit möglichst „gut“ genutzt zu haben.

Die eigene Zeit jedoch wird hinten heraus trotz gestiegener Lebenserwartung weniger. Das zeigt der Blick auf das eigene Geburtsjahr und das prognostizierte Ende. Und die Tage, die das mit Blick in den Spiegel, den Kalender und in die Gesichter der Gratulantenschar erschreckend deutlich machen, unsere Geburtstage, die werden immer vertrauter. Genauso wie Feiertage oder Urlaube. Es war doch gerade erst der 50ste – oder Weihnachten. Ruck zuck hocken wir schon wieder unterm Baum – und bekommen Geschenke. Der Wahrnehmung nach folgt Vertrautes auf Vertrautes. Bei aller Abwechslung zwischendurch kommt immer wieder ein bekanntes Ritual angerauscht und hinterlässt den Eindruck, dass die Zeit nur so fliegt.

Irgendwie wird bei alledem die Luft dünner und es wird klar, dass nicht mehr alles möglich ist bis irgendwann. Um dann: immer mehr möglich zu machen in der verbleibenden, knapper werdenden Zeit. Einen nicht unwichtigen Beitrag dazu leistet der medial dauerbefeuerte Möglichkeitsüberschuss. Alles, wirklich alles (das müssen wir oft bitter erleben oder erleiden) ist jederzeit möglich – und das erhöht den Nutzungsdruck. Das Ergebnis ist ein unerlebtes Erleben. Es gleicht einem Rauschen, das nicht differenziert wahrnehmbar ist. Das Leben rauscht im Hintergrund, ohne dass eine Melodie oder ein Rhythmus hör- und spürbar wären. Derart im Rausch des Erlebens verloren, verlieren wir die Bewusstheit des (Er-)Lebens, die doch eigentlich hätte gesteigert werden sollen. Das wird gelegentlich beim Besinnungsstopp anlässlich von runden Geburtstagen, dem Jahreswechsel oder ähnlich depressionsverdächtigen Anlässen klar.

Angesichts der angesammelten Vielfalt der Eindrücke lässt sich kaum noch Vergangenheit (re-)konstruieren, weil zu viel passiert ist, das kaum noch (zu-)geordnet werden kann – auch wenn wir Versuche machen, indem wir beispielsweise unsere fotografisch dokumentierten Bilderfluten versuchen zu systematisieren. Aug‘ in Aug‘ mit dieser Erinnerungslosigkeit und dem eigenen Vergangenheitsverlust taucht dann die Frage auf: Wo ist sie geblieben, die ganze Zeit? Um es angesichts der sich einstellenden Verlustgefühle der eigenen Zeit dann (gerade!) weiter richtig krachen zu lassen. Im Bewusstsein, dass die Zeit dafür knapp und knapper wird. Umso mehr und umso schneller wird sie vergleichzeitigend befüllt mit dem, was dann doch noch unbedingt (schnell noch!) sein muss. Es entsteht ein Gefühl, das zwischen dem Verlust der Vergangenheit, erfüllter gegenwärtiger Leere und der verzweifelten Hoffnung angesiedelt ist, dass doch noch was geht – in der Gewissheit, dass das nicht mehr „alles“ sein kann.

Dieses Gefühl, das in einer solchen emotionalen Gemengelange entsteht, ist das des immer schnelleren Verrinnens und Entgleitens der eigenen Zeit. Lost in time. Alles verloren: die Vergangenheit vergessen, die Zukunft gefürchtet und die Gegenwart so weit geschrumpft, dass sie nicht mehr als „erfüllt“ erlebt werden kann. Seneca nennt ihn den homo occupatus. Das ist einer, der keine Zeit hat, einer der nur uneigentlich lebt.

Und das im Wissen um die eigene Endlichkeit.

Na bravo!

Dies wird als Unfreiheit und Abhängigkeit erlebt und führt neben den beschriebenen Emotionen bei manchem und mancher in den Abgrund depressiver Erkrankungen. Andere suchen Trost und Wirklichkeitserweiterungen in Rausch- und Betäubungsmitteln, die „bewusstseinserweiternd“ suggerieren, dass doch noch was zu erleben ist. Oder schlichtweg ablenken oder ruhigstellen. Das ist tragisch und schade, denn es könnte eben auch anders sein. Denn ebenso wie die Zukunft, ist auch dieses Erleben des eigenen Seins in der Gegenwart kontingent.

Gegenüber der Unfreiheit liegt die Freiheit.

Die Gewissheit der eigenen Endlichkeit, die ja „Tod“ heißt, kann frei machen. Denn wenn es sowieso – und das ganz sicher! – irgendwann vorbei ist, dann können wir ja auch langsam machen. Oder schnell, egal, je nachdem, was gerade passt und was gebraucht wird. Für den einen wird dies leichter, wenn hinter dem Tod eine wie auch immer konstruierte Seinsform geglaubt oder vermutet wird. Wenn es denn noch etwas anderes gibt „nachher“, dann ist ja noch vieles andere möglich und muss nicht ins Leben hineingepackt werden. Das macht frei. Für den anderen braucht es die Vorstellung einer Jenseitigkeit hinter der eigenen menschlichen Endlichkeit nicht. Sie würde ihn oder sie nur einschränken oder in die Erstarrung bringen. Weil man sich ja mit der Vorstellung eines Jenseitigen trösten und auch vertrösten kann.

Mit oder ohne Jenseits: Sich der eigenen menschlichen Endlichkeit bewusst zu werden, bedeutet, sich auf sich selbst in und mit der Zeit einzulassen. Zeit ist auch die Erfahrung von Begrenzung. Und das ist eben auch eine Grenzerfahrung. Todkranke Menschen berichten oft darüber, wie sie vieles – nicht nur zeitlich – neu und anders entdecken, sehen und intensiver erleben können. Sie sind mit Blick auf die Absehbarkeit des eigenen Endes von allen überfordernden Erwartungen, die ja sowieso nicht mehr einlösbar sind, befreit. Das öffnet, und es eröffnet auch neue Begegnungen mit sich selbst und mit anderen. Die Zeit ist dadurch nicht mehr abstrakt, etwas Messbares zwischen zwei Markierungen, sondern sie ist etwas Spürbares. Und das meint: etwas emotional Spürbares. Das fühlen wir nicht als Zeit – nennen es aber manchmal verlegenheitshalber so, garniert mit der Verzierung „erfüllt“. Wir spüren Berührung, Freude, Schmerz, Zuwendung, Verbundenheit oder andere innige – oft widersprüchliche – Gefühle. So fühlt sich die neue Freiheit an. Auch, oder weil uns dabei die Tränen kommen.

Wir können in der durch die Akzeptanz der Endlichkeit gewonnenen Freiheit Zeit anders denken und gestalten, sie für uns anders, stimmiger „konstruieren“. Wir wissen ja nicht erst seit dem Durchlesen dieser Beiträge über Zeiten im Alter, dass die Zeit eine Erfindung der Menschen ist. Damit sind wir zugleich Teil dessen, was wir erfinden, was wir suchen, vermissen, nutzen, Teil von dem, was uns verrinnt, was wir vermeintlich gewinnen oder angeblich verlieren. Wir sind Teil der Zeit, wie wir Teil der Natur, der Kultur, der Gesellschaft, von Beziehungen und unseres eigenen inneren Hauses sind, in dem wir nach Freud ja nicht einmal Herr sind. Wir sind damit in und mit der Zeit. Wir können Zeit nicht nur anders wahrnehmen, sie nicht nur anders konstruieren, sondern wir können sie – und das heißt uns selbst – auch anders gestalten. Wir spüren uns nicht nur als Wesen in der räumlichen Welt, sondern auch im Lauf der Dinge, im Nacheinander des Geschehens in bewussten Erlebniseinheiten, die wir Gegenwart nennen. Erlebnisse können zu „Erfahrungen“ werden. Erfahrungen haben den Charme, dass sie als erinnerbare Vergangenheiten konserviert und genutzt werden können. Erlebnisse werden zu „Erfahrungen“ durch Reflexion – so sagen es die Pädagogen. Und meinen damit die Fähigkeit, im Erlebnisfluss innezuhalten und das Geschehene mit Distanz Revue passieren zu lassen, es zu deuten, es einzuordnen, ihm einen eigenen Sinn zu geben. Wenn das gelingt, wird aus dem (Vorbei-) Rauschen des Lebens ein reicher Erfahrungsfluss und – schatz, der uns zeitlebens weiter zur Verfügung steht. Der uns und andere bewegt und in Bewegung hält, der Stoff ist für Erzählungen und Erinnerungen an wirklich erfüllte, und das heißt berührende Zeiten. Das mündet in einer anderen Erzählqualität als diejenige, wie sie das – oft digitalisierte – Vorbeirauschen des bloßen Erlebens ermöglicht. Sie ist lebendig, klagt nicht, wo die Zeit geblieben ist, sondern kann sie wiederbeleben, andere und sich selbst neugierig machen und halten. Erfahrungen ermöglichen lebendige Erinnerungen. Vergangenheiten werden damit rekonstruierbar und sie werden Kommunikationsanlässe für neue bereichernde Gegenwarten, indem darüber gesprochen werden kann. Wir können dies erreichen, indem wir in freundlicher Akzeptanz der eigenen Endlichkeit aus Erlebnissen Erfahrungen machen.

Wenn es nun gelingt, in Akzeptanz der eigenen Begrenztheit, in eine Haltung von Freiheit in und mit der Zeit zu kommen und diese mit echten Erfahrungen zu füllen, dann kann‘s gut weitergehen zwischen Anfang und Ende. Endlich mit solcher Freiheit versehen, kann so etwas wie eine zeitliche Weisheit entstehen.

Irgendwann geht es darum, der eigenen Endlichkeit nicht nur imaginativ oder in der Vorausschau, sondern tatsächlich situativ zu begegnen. „Die Zeit ist abgelaufen“, heißt es dann. Es ist aus, vorbei. Dieses Leben ist gemeint, meistens. Auch wenn es stimmig war, mit schönen berührenden Erfahrungen erfüllt, so bleibt da doch eine belastende Erfahrungserwartung. Schließlich ist es (meist) das erste Mal und mit höchster Wahrscheinlichkeit das letzte Mal, dass wir diesem finalen Schluss begegnen. Mit begrenzten Zukunftserwartungen ausgestattet, wird die Gegenwart des Abschiednehmens dadurch leichter annehmbar, wenn sie auf erfüllte und berührende Vergangenheitserfahrungen zurückgreifen kann. Das macht traurig, denn es steht ja auch die Trennung von diesen Erfahrungen an, die das eigene (Zeiter-)Leben ausgemacht haben. Aber diese Trauer als ein Gefühl intensiven Erlebens des (eigenen) Endes macht auch diese Gegenwarten reich. Letztmalig, vermutlich, für einen selbst, auch für diejenigen, die dabei sein dürfen. Die Trauer erfüllt das Ende und kann es erfüllend machen. Als intensives Erleben des Abschiednehmens und Gestaltens. Echte Trauer ist nur möglich, wenn es zuvor Freude gegeben hat. Insofern ist das Ende (tod-) traurig, aber es ist, weil es so sein kann, eben auch in einem gewissen Sinne voller Freude.

Und wer weiß. Denn wenn gilt: „Erst wer am Ende ist, kann von vorne anfangen“, dann ist ein gutes Ende der eigenen Zeit auch Voraussetzung für das, was dem Ende – womöglich – dann doch noch folgen könnte. Zeit in der Zeitlosigkeit. Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich sterbe für das Leben.

Wenn uns diese Gedanken in ihrer rationalen Widersprüchlichkeit nicht allzu abstrus erscheinen, dann gibt es gar noch andere Perspektiven. Dann könnten wir es zulassen, dass es unser Ich-Bewusstsein als Identitätskonstruktion gar nicht wirklich braucht – mal abgesehen von dem Nutzen, dem sie im Menschsein in der Begegnung von Mensch zu Mensch haben können. Wenn es uns gelänge, von einem Ich-Bewusstsein in einen Zustand des Überbewusstseins zu kommen, dann wäre dies der Tod vom Tod. Tod wäre ein ungültiges Konzept. Mit einer Bedeutung ähnlich derjenigen, wenn wir uns eines Anzugs – in dem Falle: unseres Körpers – entledigen. Im Zustand eines endlosen Bewusstseins wäre der Tod nicht mehr als eine gepflegte Illusion zum Zwecke der Stabilisierung menschlichen zeitlichen Kulturinventars. Im Zustand eines Überbewusstseins, das vor und nach unserem Leben – zeitlos – war und ist, ist der Tod keine Endlichkeitsmarkierung. Er ist nicht end-gültig.

Vertreter*innen der aufgeklärten Ratio, die meist in den Wissenschaften unterwegs sind, wenden sich – spätestens hier – mit Grauen ab. Endlich. Fernöstliche „Lehren“ finden sich hingegen wieder – sie können uns diese Perspektive zugänglich machen. In spirituellen Erfahrungen höchster Achtsamkeit in der Meditation. Sie, Leserinnen und Leser, können am Ende selbst wählen, welche Vorstellung von Endlichkeit Ihnen mehr Freude macht.

Das ist eine ganz andere Möglichkeit zur eigenen „Zeitumstellung“ im Alter. Die letzte.

Endlich fertig!

Gute Zeiten.

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[1] Vgl. https://www.focus.de/gesundheit/elon-musk-will-das-altern-besiegen-longevity-experte-erklaert-warum-das-illusion-ist_b88517c9-134e-4c8c-80d8-7c9c52fc26b3.html, abgerufen am 25.02.2026, 15.35 Uhr

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Ich arbeite gerade an einem neuen Buchprojekt. Es heißt: Ene, mene, muh und alt bist du: Altern als Spielraum. Ein Work-Live-Book. Da gerät einiges in Bewegung. Auch das Durcharbeiten älterer Texte. Wenn sie mich bewegen, biete ich sie hier in leicht angepasster Form an.

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Kategorien: Zeitforschung

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